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RUND UM DAS THEMA GESUNDHEIT

Nahrungsergänzungsmittel

In Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel gibt es regelrechte Glaubenskriege in Deutschland und so werde ich häufig nach meiner Meinung dazu gefragt. Nun, es kommt ganz darauf an. 

 
1. Es gibt große Qualitätsunterschiede. 
Nahrungsergänzungsmittelhersteller müssen lediglich nachweisen, dass das Produkt nicht schadet. 
 
2. Es kommt auf die Zusammensetzung an - sind die einzelnen Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt? Sind sie gut resorbierbar? 
 
3. Es kommt darauf an, auf welches Milieu das Nahrungsgergänzungsmittel trifft. Wenn Sie sich von wenig, unreifem Obst und Gemüse und viel Fertigprodukten und fast food ernähren, dazu viel Kaffe und Süßes konsumieren, dann treffen selbst hochqualitative Nahrungsergänzungsmittel auf einen völlig übersäuerten und gährenden Darm. Bestenfalls haben Sie dann nur Ihr Geld herausgeschmissen, wahrscheinlicher ist aber, dass Sie sich noch mehr Schaden zufügen, da Sie Ihren schon so geschundenen Darm nur weiter stressen. 
 
Wenn Sie sich jedoch bewusst ernähren, nur reifes, saisonales und frisches Gemüse und Obst, selbst zubereitet, 5 bis 8 Portionen täglich verzehren, auf leere Kohlenhydrate und industriell verarbeitetes Essen verzichten, dann werden Sie eher  wenig Nahrungsergänzung brauchen. Ob Sie etwas brauchen lässt sich durch eine Blutentnahme klären: Ihr Blutbild bildet Ihren Lebensstil ziemlich genau ab.
 
Messen, wissen, behandeln, ergänzen und wieder messen oder blinder Glaube - jeder hat die Wahl.