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RUND UM DAS THEMA GESUNDHEIT

  • 04.04.2016

Das Wundermineral

Neben Vitamin D ist Magnesium in der Sprechstunde alltäglich ein Thema. Und das nicht nur bei den Schwangeren, die vorzeitige Wehen haben. Tatsache ist: wir nehmen zu wenig mit der Nahrung auf und wir verbrauchen mit unserem stressigen Alltag zu viel. 

Magnesium ist ein lebenswichtiger und essentieller Mineralstoff, d.h. wir können ihn selbst bilden und sind darauf angewiesen, genug davon aufzunehmen. Mehr als 300 Stoffwechselprozesse sind magnesiumabhängig. 

Aber was genau macht das unscheinbare Magnesium in unserem Körper?

- es reguliert den zellulären Energiestoffwechsel. Genauer gesagt die Anzahl der Mitochondrien sowie alle Prozesse die mit der ATP-Produktion zu tun haben: Bildung, Speicherung und Freisetzung.

- reguliert unser Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel.

- es baut Eiweiß im Körper auf. 

- es reguliert die Sauerstoffverfügbarkeit des Herzens, indem es die Arterien weit stellt.

- es hilft Muskeln und Nerven zu steuern.

- es ist das Salz der Ruhe und beugt Stressreaktionen vor. Viele wissen nicht, dass vor allem im Stress die Magnesiumsausscheidung ansteigt. 

- es beeinflusst Ihren Hormonstatus, insbesondere die anabolen Hormoen: Osteocalcin und IGF, unser Wachstumshormon.

- es beugt zusammen mit Kalzium und Vitamin D einer Osteoporose vor.

Die Beschwerdenliste bei Magnesimmangel ist lang und vielfältig: Muskelkrämpfe, Verspannungen, Augenlidzucken, Tics, Nervosität, Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsprobleme, Bauchkrämpfe, depressive Verstimmungen, prämenstruelle Beschwerden, Dysmenorroe, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen – um nur die häufigsten zu nennen. 

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 300 – 400 mg Magnesium täglich. Die Erfahrung zeigt, dass diese Dosierung für viele zu niedrig ist. 

Um Ihren persönlichen Status quo abzuklären ist nur eine Blutentnahme notwendig. Wir beraten Sie gerne.